Drucktechnik

Die Drucke sind auf Papier, mit Hilfe der Gelli-Platte, mit selbst hergestellten Stempeln und Schablonen entstanden. Die Photoshopbearbeitung hat den Vorteil die gleichen Drucke probehalber mehrfach in unterschiedlichen Zusammensetzungen anwenden zu können. Zudem können weitere fotografierte Motive mit verarbeitet werden.

Auch wenn man keine, oder nur wenige Motivstempel besitzt, kann man sich mit einfachen Gegeständen einen großen kreativen Spielraum schaffen. Einige Anregungen und Beispiele finden Sie hier.

Drucken ohne Presse mit dünnen Styroporplatten, die sich problemlos mit einfachen Gegenständen, die in jedem Haushalt zu finden sind, bearbeiten lassen. Mit Druck- oder einfachen Acrylfarben eingewalzt sind die preiswerten Platten bereit ihre Spuren auf dem Papier oder auch auf der Leinwand zu hinterlassen.

Vor allem beim Buchdruck spielten die Holzschnitte früher eine wichtige Rolle, um die Bücher zu illustrieren. Der Holzschnitt gehört zu den Hochdruck-Techniken. Das bedeutet, dass die erhabenen Teile mittels einer Farbwalze eingefärbt und abgedruckt werden. Dabei entsteht ein spiegelverkehrtes Bild. Von einer Holzplatte werden alle Teile, die nicht auf dem Bild erscheinen sollen mit einem Schneidemesser entfernt. Ähnlich verfährt man bei einem Linol- oder Gummischnitt. Gedruckt wird in...

Die verrückten Hühner sind aus bedruckten Papieren entstanden. Der Hintergrund ist ebenfalls im Druckverfahren hergestellt. Eine große Gelli-Platte wurde mit Farbe bearbeitet und anschließend auf einen Bogen Aquarellpapier gepresst.

Wer viel Erfahrung mit Farben hat, kann sich relativ gut vorstellen, welche Farben gut zusammen passen, harmonieren oder starke Kontraste bilden. Aber manchmal möchte ich auch was Neues ausprobieren oder ich traue mich nicht bei einem bereits gut wirkenden Bild weiter zu machen, denn übermalte Stellen sind nicht wieder hervorzuholen. Es geht dann nur anders weiter. Hilfreich ist dann das Bild, oder in diesem Fall den Druck zu fotografieren und mit Photoshop farblich zu gestalten. Dieses Bild...

Wo sonst doch eher in meinen Arbeiten die Farbe dominiert, ist hier überwiegend schwarz zu sehen. Dadurch kommen die Feinheiten der Muster stärker zum Vorschein. Wenig Farbe gibt den Bildern einen ganz anderen Ausdruck, das Auge wird anders gelenkt. Hell-Dunkel-Kontraste stehen im Mittelpunkt. Zarte Berührungen oder größere Überschneidungen tragen ihres zur Komposition bei. Ruhige Flächen bilden den Gegenpol zu belebenden Mustern. Die Bilder können durch Anklicken vergrößert werden.

Auch mit einer einer Farbe lässt sich gut arbeiten. Von orangerot bis rotviolett gibt es unzählige Abstufungen.

Ein "Happy Birthday" für meine Freundin, die Ihr runden Geburtstag unter dem Motto "ROT" gefeiert hat.

Bei dem experimentellen Druck in der Größe ist es wichtig die bewegten und die ruhigen Flächen in Balance zu halten. Aber natürlich kommt es auch immer auf die Farbwahl an. Hier gibt es wenig Farbkontraste. Das leuchtende Grün und die dunklen Flächen ziehen die Aufmerksamkeit auf sich. Große Papierarbeiten haben den Vorteil, dass man Ausschnitte wählen kann, wie im Folgenden zu sehen ist.

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